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Auf den ersten Blick ist alles wunderbar, doch auf
dieser, vor kurzem abgemähten Wiese ist alles,
was gelb blüht Jacobskreuzkraut!! |
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Typische Stellen für Jacobskreuzkraut sind Straßen- und
Wegränder.
Am Straßenrand wurde ausgemäht, ältere Mutterpflanzen blühen
kräftig im Graben |
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Das typische an älteren Pflanzen
ist die deutlich sichtbare rötliche Färbung des verholzten Stengels.
Sie hat keine Blattrosetten mehr
auf Bodenniveau, nur einzelne Blätter
sowie ihre Blüte verraten ihre Herkunft. Ihre Wurzel geht in diesem
Stadium ins knollenartige.
Diese hier steht auf einer für 20 Jahre angemeldeten
Brache-Fläche und ist bereits über mehrere Jahre regelmäßig
abgemäht worden.
Dennoch treibt sie immer wieder
aus! Wir haben Altpflanzen ausgegraben, die eine extreme Wurzelbildung
mit Knolle haben und Blüten am blattlosen Stengel austreiben!!! |
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Auf eben dieser Fläche haben wir auch auf
unserer Fahrradtour das Höchstaufkommen an
Jacobskreuzkraut entdeckt.
Sie kann sich dort seit langem ungehindert ausbreiten!
Wir wissen aber auch, dass diese Brache nicht
für Futtergewinnung gemäht wird.
Aber das ist nur ein schwacher Trost, denn die Vermehrung dieser
Pflanze auf anderen Flächen ist sicher:
Über Wegränder wird sie durch Windflug ihre Samen auf die nächste
Fläche verteilen! |
| Auch bei diesem Jacobskreuzkraut sieht man kaum noch die
typische, ausgeprägte Blattrosette.
Sie treibt Blüten und steht bereits im 2. Jahr.
Sie zeigt noch nicht die rote Färbung und die Verholzung am Stengel
wie die
Altpflanzen.
Aber: Jungpflanzen, die sich schon in diesem Jahr haben
durchsetzen können
und jetzt aufkeimen, haben die Rotfärbung! |
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