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Milch

In deutscher Milch sind keine PA nachgewiesen. In der BfR-Studie von 2007 allerdings wird auf Milchgängigkeit hingewiesen.

Bereits Mitte 2008 empörte sich beim Arbeitskreis ein Landwirt über die Verharmlosung von JKK von Seiten der Behörden und über die Nicht-Bekanntmachung der möglichen Humangefährdung, wie sie nach Einschätzung des BfR-Berichtes auftreten könnten: über Milch, Honig, Eier, Getreide.

So kam es in Afghanistan, Indien, Pakistan zu vielen menschlichen Todesfällen, weil das Getreide dort mit Samen anderer (!) PA-haltiger Pflanzen kontaminiert war. Auch sind Vergiftungen in Jamaica durch Tees bekannt, die mit Senecio verunreinigt waren.

Solch dramatische Fälle werden bei uns sicher nicht auftreten, dennoch sollte die PA-Problematik in ihrer Gesamtheit erfasst werden. Diese Fälle sind als Warnhinweise zu betrachten, um Gefahren rechtzeitig abzuwenden.

 

Hier zur allgemeinen Kenntnisnahme zum Thema "Gefahr für den Menschen" der Auszug einer E-Mail-Korrespondenz von 2008

"... Die Stadt L. bat ich FREUNDLICH, dass wir Landwirte allein gegen dieses Kraut nicht mehr ankommen, auch sie müssten ihre Flächen von JKK befreien. Ich wollte Aufklärungsarbeit leisten. Die Stadt wies nur ab: Nö, wir machen da nix gegen. Solange es für Menschen ungefährlich ist, machen wir gar nix dagegen!

20 Meter vorm hiesigen Kindergarten steht büscheweise dieses JKK. Wer will die Verantwortung dafür übernehmen, wenn ein Kind sich sowas in den Mund steckt? Alle kennen die Gefahr für Menschen, alle schweigen aus Angst vor Skandalen!

Selbst darauf haben wir die Stadt hingewiesen. Keine Reaktion. 

Die Samen wehen alle auf meine Weiden. Ich kann nicht jedes Jahr hunderte von Euros ausgeben, um dagegen zu spritzen und die Stadt sagt nur: Tja, Pech für euch Bauern.

Außerdem ist der Auftraggeber bei dem Bundesinstitut für Risikobewertung überwiegend "die da oben". Und es wäre deren PFLICHT gewesen, diesen Bericht von 2007 zu veröffentlichen! Die unterhalten und diskutieren lieber über Rauchverbot in Kneipen und solch unwichtigen Mist. Da die Pflanze inzwischen schon ein Riesenproblem in unserer Gegend ist und wir nicht mehr ohne Hilfe dagegen ankommen, da verschließen sie die Augen vor, weil sie einiges versäumt haben!

Es gibt viele, viele Pferdehalter, die sind über das Kraut aufgeklärt und sagen: Na und, ich lass es stehen, ist ja nur im Heu giftig! Na toll! Zwingen kann man sie nicht. Viele Landwirte hier im Umkreis haben ihre Kühe im gelben Kraut stehen!

In unserer Gegend weiß ich von einem Landwirt, der hat schon 6 tote Kühe durch JKK. Der Tierarzt kann das bestätigen. Der Landwirt ist Bio-Bauer. Inzwischen ist ja Bio-Bauer voll in. Die DÜRFEN gar nicht erst spritzen!! Was bleibt denen dann übrig, als ihre Viecher da grasen zu lassen wo es gelb blüht. Ausstechen? Das schafft man nicht mehr! Mit AUFKLÄRUNG und FREUNDLICHKEIT erreicht man zumindest in L. GAR NIX!

Tiere gelten ja eh nur als "SACHE" oder als "GEGENSTAND".

Das Land prahlt immer mit: Milchland Niedersachsen und will Bio-Bauern, aber was dahinter steckt, das verschweigen sie. Milchbauern wurden NIE über diesen Bericht des BfR informiert!

 

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